Tremor
Tremor (lat. für Zittern) ist eine häufige Bewegungsstörung, die im Rahmen verschiedener Erkrankungen (z.B. Parkinson, Multiple Sklerose, Schilddrüsenüberfunktion), als Nebenwirkung von Medikamenten (z.B. Asthmamittel) oder auch als eigenständige Erkrankung auftreten kann. Die häufigste Form ist der meist vererbte „Essenzielle Tremor“, der in der Regel symmetrisch beide Hände und Arme, seltener Kopf, Stimme oder Beine betrifft und in seltenen Fällen so stark ausgeprägt sein kann, dass die Betroffenen hierdurch in ihrem Alltagsleben stark behindert sind.
Die Behandlung erfolgt vorwiegend durch die Gabe von Medikamenten, in schweren Fällen kommt auch ein neurochirurgischer Eingriff, die sog. Tiefe Hirnstimulation in Betracht. Neben den zur genauen Einordnung der Tremorursache erforderlichen allgemeinen Untersuchungsverfahren wie EEG, NLG und Ultraschalldiagnostik wird im NeuroCentrum auch eine Tremoranalyse durchgeführt. Daneben sind gelegentlich bildgebende Untersuchungen (z.B. MRT) erforderlich, die vom NeuroCentrum in Kooperation mit radiologischen Zentren oder Kliniken veranlasst werden.


